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Zeltgarage als Unterstand für Fahrzeuge

Redaktion: 09. Februar 2016

Ab November wird es kälter und feuchter. Langsam meldet sich der Winter zu Wort. Um Oldtimer, Motorräder oder Wohnmobile vor Frost, Feuchtigkeit und Streusalz zu schützen, macht es Sinn diese den Winter über trocken einzulagern. Als Alternative neben der Garage oder dem Carport kann auch eine Zeltgarage genutzt werden.
Perfekter Schutz vor Wind und Wetter: Garagenzelte.

Am Ende des Herbstes wird es nicht nur für Tiere Zeit für den Winterschlaf. Auch Cabrios, Motorräder oder Oldtimer sollten sich besser eine Winterpause gönnen. Doch erst mal muss ein geeigneter Unterschlupf gefunden werden. Warm, trocken und sicher sollte er sein, damit Schmutz und Rost keine Chance haben. Stehen Fahrzeuge ungeschützt, kann feuchte Luft in Hohlräume dringen und kondensieren. Wasser und Schmutz schaffen dann die Grundlage für die Rostbildung. Deswegen ist ein trockener, sicherer Lagerort wichtig.

Optimale Bedingungen

Um Feuchtigkeit im Zelt zu vermindern, kann ein Gasheizer genutzt werden.

Neben Garagen werden auch Scheunen und Lagerhallen als Winterplatz genutzt. Eine weitere Möglichkeit ist die Verwendung eines Zeltes entweder als Stand-Alone oder als zusätzlicher Schutz beispielsweise in einem Carport oder einer Scheune. Dank dem Zelt lässt sich die Luftfeuchtigkeit besser kontrollieren und steuern. Im Lagerraum sollte eine Luftfeuchtigkeit von ca. 50 Prozent herrschen. Mit einem Hygrometer lässt sich dieser Wert überwachen, sollte die Luftfeuchtigkeit steigen, können Luftentfeuchter oder Heizungen zum Trocknen der Luft genutzt werden. Bei zu niedriger Luftfeuchtigkeit können Leder- und Gummiteile leiden und spröde werden. Beim Einlagern sollten Sie auch darauf achten, dass der Wagen trocken abgestellt wird.

Dank Zelt Geld sparen

Zwei Autos in einer Zeltgarage: Kein Problem.

Wer einen Stellplatz mietet, gibt im Laufe des Winters viel Geld aus. Eine Zeltgarage ist im Vergleich zu Massivbauten preiswert und hat keine laufenden Kosten. Im Sommer kann die Zeltgarage eingelagert oder anderweitig genutzt werden. Möchte man sein Auto im Winter trotzdem nutzen, lassen sich die Eingänge des Garagenzeltes dank Reißverschlüssen schnell und komfortabel öffnen und schließen. So steht Ihr Auto geschützt vor Eis und Schnee. Das erspart Ihnen beispielsweise das lästige Freikratzen der Scheiben bei Frost.

Standsicherheit von Zelten

Sturmgurte verankern die Zeltgarage zusätzlich.

Zeltgaragen bei Profizelt24 verfügen zum großen Teil über eine Statik. Das bedeutet, die Zeltgarage hält ausgewiesenen Wind- und Schneelasten stand. Für viele Zelte gilt, dass die Standsicherheit bei Windstärke 10 bzw. Gewichtsbelastungen bis ca. 50 kg/m2 bei richtigem Aufbau garantiert ist – je nach Zelttyp können die Angaben der Statik abweichen. Es gibt zwei Möglichkeiten für die Befestigung am Untergrund. Zum einen Betonanker, die für harte Böden wie Beton- und Steinflächen geeignet sind, zum anderen Erdnägel für weiche Untergründe wie beispielsweise Sand oder Wiese. Wer sein Zelt überdies hinaus sichern möchte oder ein Zelt ohne Statik erworben hat, kann als Zubehör Sturmsicherungen kaufen. Diese verbessern die Standsicherheit zusätzlich.

Fazit

Es gibt Unwetter wie beispielsweise Orkane oder Tornados, die sogar massive Häuser beschädigen oder zerstören können. Bei solchen Extremwetterlagen empfiehlt sich zur Sicherheit der Abbau eines Zeltes. Kennen Sie die genaue Belastbarkeit Ihres Zeltes dank vorhandener Statik, kann anhand der Wettervorhersage eingeschätzt werden, wie gehandelt werden soll – Abbau vs. Stehenlassen. Zusätzlich können Bodenbefestigungen und Sturmsets die Standsicherheit erhöhen. Ein gut gewählter Aufbauort schützt das Zelt darüber hinaus.