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Kundenstimme: Container-Überdachung für die Kartoffelernte im Einsatz

Container-Überdachung auf einen Bauernhof.

Bei diesem Kundenbesuch haben wir einen Landwirt bei der Kartoffelernte begleitet. Er nutzt seine Container-Überdachung als Zwischenlager für das kurzeitige Trocknen seiner Kartoffelernte, bevor diese in Lagerhallen eingelagert wird. Wie er auf die Container-Überdachung gekommen ist und wie seine Erfahrungen damit sind, erfahrt ihr im Interview.

Hallo Hinrich, schön dass wir dich heute hier begleiten und interviewen dürfen.

Gerne, na dann legt mal los.

Erst einmal vorweg. Wozu eine Container-Überdachung bei der Kartoffelernte?

Das ist einfach, wenn die Kartoffeln frisch aus dem Boden kommen, haben sie Feuchtigkeit dran. Das ist ein Schwitzprozess. Das Container-Zelt ist nur für den ersten Tag der Lagerung gedacht, so dass die erste Feuchtigkeit verdunsten kann. Danach werden die Kartoffeln in der Lagerhalle gelagert und mit einer elektrischen Belüftung vor zu hoher Luftfeuchtigkeit geschützt.

Und wie hast du die Kartoffeln früher getrocknet ohne eine Container-Überdachung?

Da haben wir schon verschiedene Methoden ausprobiert. Zum einen haben wir versucht die Kartoffeln aktiv mit Lüftern in den Lagerhallen zu trocknen. Zum anderen haben wir die Kartoffel draußen auf dem Hof unter große Schirmdächer gestellt. Aber der Platz hier auf dem Hof begrenzt. Deswegen hatte ich schon öfters überlegt, wie man das hier auf dem Hof am besten lösen kann. Ich wollte die Kartoffeln halt zentral zwischenlagern, damit ich diese vorn dort schnell auf die eigentlichen Lagerhallen verteilen kann.

Eine andere Lösung war in den letzten Jahren der Blick in den Himmel. Bei schönem Wetter haben wir dann den ganzen Hof mit Kartoffeln vollgestellt. Kam dann allerdings der Regen, war es anstrengend die Kartoffeln schnell wieder in die Hallen zu stellen. Deswegen dachte ich mir, warum nicht mal so eine Container-Überdachung für die Landwirtschaft nutzen.

Gabelstabler fährt Kartoffelkisten ins Container-Zelt.

Was war an der Hallenlösung nicht so gut?

Man bekommt die Kartoffeln einfach nicht so gut abgelüftet und musste die Kartoffelkisten dann immer mal wieder umstellen, damit das mit dem Ablüften einigermaßen klappt. Das große Problem ist, wenn du einmal Feuchtigkeit in der Halle drin hast, dann wird man die auch mit den Lüftern nicht mehr so einfach los. Eine offene Überdachung mit Durchzug ist in dieser Hinsicht viel besser als ein geschlossenes Gebäude.

Was sind die Vorteile der Container-Überdachung?

Das ist dieses Jahr einfach mal ein Versuch, die Kartoffeln in einem offenen Gebäude zu trocknen. Der Wind bläst durch und dadurch ist es, wie ein natürliches Ablüften. Dafür brauch ich keine Ventilatoren. Außerdem ist es ein Regen- und Sonnenschutz, sodass die Kartoffeln bei Bedarf auch draußen stehen können. Die Kartoffeln werden weder zu heiß noch nass, wenn die Mittagssonne scheint oder doch der Regen kommt.

Und wie lange soll die jetzt hier stehen bleiben?

Im Prinzip für die Ernte. Dann packe ich sie wieder zusammen. Wenn das System erfolgreich ist, werde ich die Überdachung auch nächstes Jahr wieder nutzen. Bisher bin ich ganz zufrieden.

Wie war der Aufbau?

Na ja, wie das so ist, wenn man etwas das erste Mal aufbaut. Es gibt doch immer Überraschungen, aber wir haben es dann ja doch hingekriegt.

Ursprünglich wollten sie das auf Container stellen, jetzt steht das Zelt auf Stahlkisten mit Steinen drin – warum?

Ja, eigentlich ist das Dach so gebaut, dass es an die Container bzw. Flansche an den Containern montiert wird. Das wollte ich auch ursprünglich so machen und hatte mir schon einen Ort dafür überlegt. Dann habe ich aber festgestellt, dass die Windlage an dieser Stelle nicht optimal gewesen wäre. Und hätte ich das Zelt mit den Containern da hingestellt, wo es jetzt steht, hätte die gesamte Konstruktion noch einmal viel weiter in den Hof hinein gestanden. Deswegen habe ich mich gegen den Aufbau auf Containern entschieden und diese offene Variante bevorzugt.

Die Container-Überdachung wurde an Kisten montiert und mit Steinen beschwert.

Und die Steine sind Ballast damit das Zelt nicht wegfliegt?

Ja, da sind jetzt in einer Kiste ca. eine Tonne Steine. Ich denke das wird reichen, dass sind locker 20 Tonnen (lacht).

Ja, das ist mal eine Sturmsicherung. Sowas haben wir bisher noch nicht gesehen. Warum hast du dich für diese Breite entschieden, wir haben ja auch noch kleinere Varianten?

Ich habe ja ein gewisses Kistenmass, das feststeht. Bei der nächstkleineren Variante mit acht Metern Breite hätte ich nicht so viel Spielraum gehabt. Bei zehn Metern ist es möglich, drei Reihen nebeneinander zu haben und trotzdem einen großzügigen Zwischenraum zu lassen, sodass es durchweht und man gut an die Kartoffelkisten rankommt. Deswegen habe ich diese Variante genommen. Pro Reihe kann man dann etwa 7 x 4, also ca. 28 Kisten stellen. Bei drei Reihen macht das etwa 84 Kisten. Man bekommt also einen ganzen Schwung Kartoffeln problemlos untergestellt.

Kartoffelkisten unter einen Contop.

Als du angefangen hast, dich für das Produkt zu interessieren, wie bist du dann auf uns gestoßen?

Im Prinzip habe ich nach Runddachhallen gegoogelt und bin dann auf euren Online-Shop Profizelt24.de gekommen.

Hast du online denn alle Informationen gefunden, die du brauchtest?

Ehrlich gesagt habe ich die meisten Fragen direkt über den Verkauf erfragt und alles über ein Telefonat geklärt. Also was das Produkt kann und welche Masse es hat. Und dann habe ich gedacht, einfach mal bestellen und ausprobieren.

War es wichtig, dass das Produkt schnell da war und schnell aufgebaut werden kann?

Na ja, nicht wirklich. Ich hatte das Zelt schon lange vorher bestellt und es lag hier schon etwas herum, bevor ich es dann kurz vor der Ernte aufgebaut habe. Aber die Lieferung damals ging sehr fix.

So, dann wollen wir dich mal nicht weiter von der Kartoffelernte abhalten. Wir danken dir vielmals für das nette Interview und wünschen dir viel Erfolg und alles Gute.

Danke, euch auch!

2018-12-05T09:08:40+00:00