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Zeltnutzung im Winter – Fünf Dinge, auf die du im Winter bei deinem Zelt achten solltest

Zeltnutzung im Winter

Wenn du ein Party-, Lagerzeit oder gar ein Faltpavillon den Winter über nutzen möchtest, gibt es Einiges zu beachten. Schließlich können die rauen Wetterlagen des Winters dem Planenmaterial oder dem Gestänge schaden, wenn man mit der Zeltüberdachung nicht vernünftig umgeht. Deshalb geben wir dir in diesem Beitrag fünf wichtige Tipps, die dein Zelt sicher durch den Winter bringen.

Lagerzelt bei Schnee

1. Schneelasten rechtzeitig entfernen

Schnee sollte schnellstmöglich vom Zeltdach entfernt werden, um die Belastung des Zeltes normal zu halten. Während Regen vom Partyzelt-Dach ablaufen kann, sammelt sich Schnee meistens mehrere Zentimeter hoch an. Dabei kann ein hohes Gewicht entstehen. Ist die Belastung zu hoch, kann die Dachplane einreißen. Treten Gewichts- und Windbelastungen gleichzeitig auf, kann durch die auftretenden Kräfte das Gestänge verbiegen. Genaue Belastungsangaben findet man bei Zelten mit Statik.

2. Vorsicht beim Beheizen

Beim Beheizen eines Zeltes sollte ein Mindestabstand von ca. 1-2 Metern zwischen Gerät und Plane eingehalten werden, um die Planen vor Beschädigungen bzw. Entflammen zu schützen. Verwendet werden, sollten nur Heizgeräte, die für die Nutzung in geschlossenen Räumen zugelassen sind. Offene Feuerstellen oder Grillen in geschlossenen Partyzelten sind aufgrund der Kohlenmonoxidbildung lebensgefährlich!

3. Mehr Standsicherheit mit Bodenrahmen

Um ein Höchstmaß an Standsicherheit zu erreichen, sollten im Winter und Herbst bevorzugt Party- und Lagerzelte mit Bodenrahmen und mehrfach verstärkten Gestänge aufgestellt werden. Ein Bodenrahmen stabilisiert die gesamte Konstruktion, fixiert Standbeine und sorgt für straffe Planen. In unserem Artikel „Bodenrahmen bei Party- und Lagerzelten – braucht man einen?“ finden sie einen ausführlichen Bericht über Bodenrahmen.

4. Sturmsicherung gegen Windbelastung

Bleibt das Zelt für längere Zeit stehen, sollte es zusätzlich verankert werden. Hierfür bieten wir in unserem Shop beispielsweise Sturmsicherungen an. Für einige Produkte lohnt sich auch der Kauf eines Sicherheits Plus Pakets, weil das Zelt dadurch eine Statik bekommt und bestimmte Gewichts- und Windbelastungen garantiert werden. Die Verankerungssets können je nach Bodentyp gewählt werden – entweder für Weich- oder für Hartböden. Sie bestehen aus Sturmgurten, Ratschen und je nach Bodenart aus Erdnägeln oder Betonankern. Möchtest du dein Faltpavillon sichern, bieten wir auch hierfür spezielles Zubehör, das die Standsicherheit verbessert, an. In unserem Shop findest du hierzu Gewichtsplatten, Gewichtstaschen und Sturmsicherungen.

Sturmsicherung für Lagerzelt

5. Pfleglicher Umgang mit Zeltplanen

Das Planenmaterial des Zeltes sollte aus PVC bestehen. PVC-Planen sind robuster und temperaturresistenter als PE-Planen. Daher eignen sie sich besser für den längerfristigen Gebrauch im Winter. Wichtig: Bei kalten Temperaturen bis hin zum Frost sollten Zeltplanen generell nicht zusammengefaltet werden, da ansonsten Brüche und nicht sichtbare Haarrisse im Planenmaterial entstehen können. Das gilt für alle Planenmaterialen und führt zu einer kürzeren Lebensdauer. Besser: Die Plane ohne Falten vorsichtig abnehmen, in eine warme Umgebung bringen und erst zusammenlegen, wenn sich die Steifigkeit der Plane durch Erwärmung gelegt hat. Für den ganzjährigen Gebrauch eignen sich besonders robuste 720 g/m² schwere Prime-PVC-Planen nach DIN EN ISO 527. Diese PVC-Plane wurden in einen Gußverfahren hergestellt sind 9 x reißfester als herkömmliche PVC-Handelsplanen, verkraften mühelos starke Temperaturschwankungen zwischen -30 bis +50 Grad Celsius und sind feuersicher zertifiziert.

Alles in Allem kannst du dein Zelt problemlos im Winter einsetzen. Und wenn du Acht darauf gibst und die oben genannten fünf Punkte beachtest, wirst du lange Freude an dem Produkt haben.

2018-12-04T15:25:32+00:00