Ein Weidezelt für Westernreiterin Julia Steinbrecher

Drei Pferde, sieben Miniaturpferde, eine Weide am Haus, ein Sandpaddock und eine Koppel: Wenn ein Weidezelt irgendwo gut gebraucht werden kann, dann bei den Steinbrechers im südlichen Bayern am Fuße des Wendelsteins. Wir haben die preisgekrönte Westernreiterin und ihre kleine „Herde“ besucht. Lesen Sie in diesem Beitrag Julia Steinbrechers persönlichen Erfahrungen mit unserem Basic Weidezelt und warum sie sich für ein Weidezelt entschieden hat.

Ein mobiles Weidezelt für Wally und Co.

Eines unserer Weidezelte bei der Deutschen Vizemeisterin im Reining? Das konnten wir uns nicht entgehen lassen: Mit Kameras und Kaffee ausgerüstet ging es von Hamburg in die bayrischen Alpen, um unser „Pferdezelt“ in diesem besonderen Setting zu sehen.

Video: Julia im Interview

Julia Steinbrecher – ein junges Reit-Talent

Besucht man Julia im schönen Brannenburg, fallen einem zwei Dinge direkt auf: Die Berge (vom Garten aus hat man einen unglaublichen Ausblick auf die bayrischen Alpen) und die vielen Tiere. Drei Hunde begrüßen einen am Tor, dann fällt der Blick auf die bezaubernden Miniaturpferde, neben welchen das eigentlich gar nicht so große American Quarter Horse Wally gigantisch wirkt. Betritt man den Stall, quieken einem auch noch 30 Meerschweinchen entgegen.

Julia führt uns mit ansteckend guter Laune über das Grundstück und lässt die Hunde ganz nebenbei ein paar Tricks üben – das Dressieren macht ihr und den Tieren sichtlich Spaß. Mit ihren jungen Jahren hat sie schon viel erreicht: Julia studiert Marketing Management in München, reitet aber auch schon seit frühester Kindheit in Turnieren und hat mit 13 Jahren das Westernreiten für sich entdeckt.

Prompt sammelte sie Auszeichnungen und Preise, ist bayrischer Meister in verschiedenen Disziplinen, deutscher Vize im Reining, Vize Europameister im Reining und hat sogar an der Weltmeisterschaft in der Schweiz teilgenommen.

Miniaturpferde vorm Weidezelt

Ihre größten Erfolge feierte sie mit ihrem „Seelenpferd“ Wally (kurz für Walla Walla Wimpy), einem bildschönen American Quarter Horse. Mittlerweile ist Julia schon so bekannt und gut vernetzt, dass sie sich viel auf Tricktraining, Filmarbeit und Fotoshootings konzentriert.

Voriger
Nächster

Warum ein Weidezelt?

Julia und Vanilla

Warum haben sich die Steinbrechers eigentlich für ein Weidezelt entschieden, obwohl auch ein Offenstall und eine fahrbare Weidehütte vorhanden sind? Flexibilität war das Stichwort, was sich in allen Antworten auf diese Frage herauskristallisierte:

  1. Das Weidezelt ist universell einsetzbar. Es kann den Pferden und den Miniaturpferden im Sommer wie im Winter als Unterstand und somit als Sonnen- oder Wetterschutz dienen, aber auch als Unterstand für die Gartengeräte oder für Rundballen von Heu und Stroh genutzt werden. Wenn Hufschmied oder Tierarzt kommen, hat man ebenfalls einen trockenen Unterstand.
  2. Der Standort lässt sich jederzeit wechseln, vor allem durch das geringe Gewicht. Für einen Umzug auf die weiter entfernte Koppel kann man es leicht auf- und abbauen, auf dem Grundstück selbst lässt es sich mit ein paar Mann anheben und versetzen. So kann es auf der Weide stehen oder bei Bedarf auch aufs Sandpaddock getragen werden. Wenn es auf der Weide matschig wird, kommen Paddockmatten zum Einsatz.
  3. Es wird keine Baugenehmigung benötigt, da das Zelt regelmäßig durch die Gegend getragen wird. Wir empfehlen dennoch, sich bzgl. Baugenehmigungen immer bei der zuständigen Baubehörde zu informieren, da diese Angelegenheiten von den Ländern unterschiedlich geregelt werden.
  4. Das Preis-Leistungs-Verhältnis hat überzeugt. Im Gegensatz zu einer fahrbaren Weidehütte ist das Basic Weidezelt nicht nur besonders leicht und auch ohne Auto zu versetzen, sondern auch entsprechend günstiger.

Und wie finden die Tiere das Weidezelt?

Der Aufbau des Zeltes fand unter widrigen Umständen statt: Bei Regengüssen und Wind wurde das Basic Weidezelt auf der Wiese aufgestellt. Zunächst waren Hunde und Ponys etwas misstrauisch gegenüber diesem „neuen, großen Ding“, dies legte sich im Laufe der nächsten Tage allerdings schnell. Mittlerweile bewegen sich alle Tiere entspannt im und ums Zelt und genießen den Sonnenschutz.

Für die Pferde ist das Zelt ein reizvoller Unterstand – wenn es hinten geöffnet ist (die Plane der Rückwand ist abnehmbar), haben sie jederzeit eine Fluchtmöglichkeit, was für die geborenen Fluchttiere angenehm ist.

Am Fuße des Wendelsteins kann es auch zu extremeren Wetterlagen kommen. Vor allem die Miniaturponys in ihrem Sandpaddock können sich bei Schneefällen bequem unterstellen.

Sturmsicherungen sorgen für einen sicheren Stand auch bei heftigerem Wind. Sammelt sich Schnee auf dem Dach (und davon kann in den Bergen so Einiges fallen…), sollte man diesen täglich mit einem weichen Besen herunterholen.

Sie haben noch Fragen zum Thema Weidezelt bzw. zur mobilen Zeltlösung auf der Weide für Ihre Tiere? Rufen Sie gerne unseren Experten-Kundenservice unter der Telefonnummer +49-40-7972446144 an, kommen Sie vor Ort in Norderstedt bei Hamburg vorbei oder senden Sie eine E-Mail an: service@profizelt24.de. Wir helfen Ihnen gerne bei der Wahl des richtigen Zeltes!

Das könnte Sie auch interessieren:

Faltpavillons auf der Islandpferde Weltmeisterschaft 2019

Eventzelte auf der Islandpferde WM 2019

Auf Großveranstaltungen gibt es zahlreiche Verwendungsmöglichkeiten für fliegende Bauten: Auf der Islandpferde Weltmeisterschaft in Berlin konnte man über 30 Zelte im Einsatz sehen – gut sichtbar oder auch hinter den Kulissen.

Pferd im Weidezelt

Mobiler Unterstand fürs Pferd – Weidehütte oder Weidezelt?

Ist die Weide für das Pferd nur gepachtet oder wird keine Baugenehmigung für eine feste Hütte erteilt, gibt es mobile Unterstände für Pferde: fahrbare Weidehütten oder Weidezelte. In diesem Ratgeber finden Sie Vor- und Nachteile beider Lösungen, sowie wertvolle Tipps zum Thema Weideunterstand.