Holz richtig lagern - unsere besten Tipps

Holz richtig lagern - unsere besten Tipps

Die kalte Jahreszeit hat bereits begonnen und genau deshalb müssen Sie sich einer bestimmten Frage nun stellen: Wo und wie soll ich mein Holz stapeln und lagern? Bald möchten Sie das Holz zum Heizen Ihres Kamins nutzen, deshalb muss dieses sowohl in Ihrer Nähe lagern, aber auch vor z.B. Feuchtigkeit geschützt sein. In diesem Beitrag vergleichen wir verschiedene Lagerplätze für Ihr Holz und geben Ihnen außerdem Tipps, was Sie bei der Lagerung beachten sollten. 

Nasses Holz oder trockenes Brennholz für den Kaminofen?

Die Winterzeit hat angefangen und somit die Zeit, in der Sie Ihren Ofen oder Kamin mit Brennholz heizen mögen. Um das Feuer zu entfachen, benötigen Sie trockenes Holz. Kein getrocknetes Holz für das Entzünden Ihres Kaminofens zu verwenden, ist keine gute Idee. Aber was spricht genau gegen die Verwendung von feuchtem Brennholz als Brennstoff?

Die Gründe liegen auf der Hand:

Je feuchter Ihr Kaminholz ist, desto mehr Schadstoffe werden freigesetzt. Je größer die Mengen der Schadstoffe, desto eher gelangen die Giftstoffe durch den Kaminofen in Ihr Wohnzimmer und im schlimmsten Fall, in Ihrer Lunge. Auch können giftiger Rauch und ein entsprechender Geruch entstehen, der nicht nur Ihrer Gesundheit schadet, sondern auch der Umwelt. Die Absonderung von großen Mengen an Feinstaub ist eine weitere Folge. Nicht zu vergessen ist ebenfalls die Qualität der Kaminholz-Verbrennung. Kaminholz, das nicht ausreichend trocken ist, verbrennt schlecht. 

Holzstämme mit einem Feuchtigkeitsgehalt von mehr als 21 % brennen nur schwer, eine Feuchtigkeit zwischen 15 und 20 % ist daher am besten geeignet. Den Feuchtigkeitsgehalt des Brennholzes von 25 % dürfen Sie laut des 1.BImSchV (Bundes-Immissionsschutzgesetzes) gesetzlich nicht überschreiten. Um den Feuchtigkeitsgehalt Ihres Brennholzes niedrig zu halten, ist es daher wichtig, das Brennholz vor Witterungseinflüssen zu schützen. 

Schon gewusst?

Die Trockenzeit für Brennholz muss mindestens zwei Jahre betragen. Außerdem muss dieses nicht in seiner natürlichen Form, sondern gespaltet trocknen. 

Brennholz lagern: Wo ist der geeignete Ort?

Um Ihr Kaminholz vor Feuchtigkeit und somit vor Witterungseinflüssen ausreichend zu schützen, ist die richtige Lagerung fundamental. Es gibt zahlreiche verschiedene Lager-Varianten – Sie können sogar Ihr eigenes Blocklager errichten. Im Folgenden zählen wir Ihnen deshalb einmal unterschiedliche Möglichkeiten für Ihr Holzlager auf, die Ihr Brennholz best möglichst schützen. 

Blockhütten

Brennholz wird häufig unter dem Carport, an der Hauswand oder im Anbau des Hauses gelagert. Hier sind die Holzstapel in der kalten Jahreszeit gut geschützt. Auch im Gartenschuppen wird das Kaminholz gerne gestapelt. Das Problem hierbei ist jedoch, dass nicht jeder einen Schuppen besitzt. Wenn Sie also aktuell über keinen verfügen, kann die Investition in einen Holzschuppen eine gute Lösung für die Lagerung Ihres Brennholzes sein. 

Holzschuppen

Bei der Suche nach einem idealen Ort für die Brennholz Lagerung werden Sie auf kleine Holzkonstruktionen stoßen. Unterstände aus Holz haben den Vorteil, dass sie sehr robust und somit bei jedem Wetter sehr widerstandsfähig sind. Außerdem sind sie sehr klassisch, dekorativ und diskret und fügen sich deshalb hervorragend in Ihre Gartenidylle ein.

Lagerräume aus Holz haben jedoch auch einige Nachteile, die Sie bei einem Stahl- oder Aluminiumschuppen nicht finden werden:

  • Holz ist ein Material, das regelmäßig behandelt werden muss, um das Wachstum von Schimmel oder Pilzen zu verhindern. Darüber hinaus kann der Schuppen aus Holz, wenn dieser Regen ausgesetzt ist, Feuchtigkeit an das gelagerte Brennholz abgeben.

  • Unterstände aus Holz sind oft nicht wiederverschließbar und nicht immer ein geschlossener Raum.

Unterstände aus Metall

Metallunterstände haben gegenüber dem Holzschuppen einige Vorteile. Erstens benötigen sie viel weniger Wartung. Materialien wie Aluminium oder verzinkter Stahl sind weniger rostanfällig und können so problemlos an der frischen Luft stehen. Zweitens bieten Unterstände aus Metall viel mehr Flexibilität:

  • Man kann sie schnell aufbauen, da Stahl und Aluminium leichter sind als Holz. Dadurch können Sie bei Bedarf den Metallschuppen auch verschieben oder woanders im Garten platzieren.

  • Metallunterstände können ebenfalls schnell demontiert werden.

Tipp:

Wenn Sie keinen Platz haben, um in Ihrem Garten oder Hof einen Metallunterstand aufzustellen, können Sie Ihren Holzstapel auch einfach mit einer Plane abdecken. Denken Sie jedoch daran, eine Palette unter die Stapel zu legen, damit sie keine Feuchtigkeit vom Boden aufnehmen. Achten Sie auch darauf, dass Luft eindringen kann, damit der Lagerraum eine gute Belüftung aufweist.

Wie wähle ich mein Holzlager aus?

Bevor Sie eine Entscheidung treffen, vergewissern Sie sich, dass Ihr präferierter Ort zur Lagerung Ihres Brennholzes die nachstehenden Kriterien erfüllt:

  • Das Holzlager, ob aus Holz, Stahl oder Aluminium, muss Ihre Holzscheite vor Feuchtigkeit schützen können.
  • Zur optimalen Lagerung muss Ihr Lagerort über ein wasserdichtes Dach verfügen, damit Niederschlag bzw. Wasser abfließen kann
  • Wenn Ihr Holzlager z.B. im Garten aufgestellt wird, muss es möglich sein, diesen zu verschließen, um eine gute Luftzirkulation zu gewährleisten. Ohne wohlige Wärme trocknen die Holzscheite nicht genügend und können zudem verschimmeln. 

Tipp:

Unsere Lagerzelte erfüllen alle genannten Kriterien und sind eine weitere Möglichkeit für das richtige Lagern Ihres Brennholzes. Für den Garten ist z.B. ein 3×2 m Lagerzelt am besten geeignet, aber falls Sie größere Mengen an Brennholz stapeln und lagern möchten, werden Sie auch hier bei Profizelt24 fündig. Lagerzelte sind bis zu einer Größe von 8×36 m erhältlich.

Ob Sie Ihr Lagerzelt als temporäres oder permanentes Holzlager einsetzen, eines steht fest: Ihr Kaminholz kann hier sicher trocknen und gestapelt werden. Die Lagerzelte von Profizelt24 bestehen aus robusten PVC-Planen, die hoch widerstandsfähig gegen Hitze und Nässe sind.

Plus: Sie finden im Angebot von Profizelt24 verschiedene Tor-Arten. Entscheiden Sie selbst, ob Sie ein Standardtor, ein Hochziehtor oder ein Schiebetor für Ihr Zelt präferieren. In jedem Fall können Sie diese jederzeit öffnen und schließen und so für eine gute Belüftung sorgen.

Das Lagerzelt – unser Tipp zur Lagerung Ihres Brennholzes. Hier kann Ihr Feuerholz optimal trocknen und für mehrere Monate gelagert werden, bis es gebraucht wird.

Was muss ich beim Stapeln und Lagern des Holzes beachten?

Neben den Ort für der Brennholz-Lagerung, ist auch die Art und Weise, wie Sie Ihr Holz lagern und stapeln entscheidend. Wir verraten Ihnen einige Tipps, um häufige Fehler beim Trocknen zu vermeiden:

  1. Die Scheite sollten im Freien gelagertwerden, sodass sie frischer Luft ausgesetzt sind. Die beste Lösung, wenn Sie keinen Carport haben, ist es, den Unterstand entlang einer Hauswand zu bauen. Platzieren Sie Ihr Lager best möglichst in Richtung Süden, sodass die Sonne auf die Scheite strahlt und diese wärmt. Wählen Sie den Ort zur Trocknung des Kaminholzes in der Nähe Ihres Hauses, damit das Holen der einzelnen Holzscheite im Winter nicht zu einer lästigen Pflicht wird. 
  1. Bei der Lagerung selbst ist darauf zu achten, dass die Stapel nicht direkt auf dem Boden liegen. Wir empfehlen die Installation einer Palette unter dem Holzvorrat. Die Zwischenräume zwischen den Brettern ermöglichen den Luftdurchzug und somit die Atmung des Holzes. Lassen Sie auch ein paar Zentimeter Abstand zwischen der Hauswand und dem Holz.
  1. Wenn Sie Ihr Holz lagern, legen Sie die Stapel in versetzten Reihen auf, diese gewährleisten noch mehr Raum für die Luftzirkulation. Sie können die Scheite auch nach Holzarten sortieren: Hartholz auf der einen Seite, Weichholz auf der anderen Seite. Um ein Feuer in Ihrem Kamin oder Ofen zu entfachen, empfehlen wir Ihnen am Vorabend ein paar Holzscheite bereits beim offenen Kamin zu stapeln, um sie auf Raumtemperatur zu trocknen. 

Aber wie finde ich heraus, ob die Trocknung meines Brennholzes ausreichend war? Das geht ganz leicht mithilfe eines alltäglichen Wundermittels: dem Geschirrspülmittel. Um herauszufinden, ob Ihr Holz trocken genug ist, um in den Ofen bzw. Kamin zum Heizen gesteckt zu werden, gießen Sie etwas Spülmittel auf z.B. die unterste Reihe des Holzscheites und verteilen Sie es. Wenn die Flüssigkeit schäumt, ist das Holz trocken. 

Fazit

Für eine optimale Trocknung Ihres Brennholzes benötigen Sie einen Unterstand mit einem wasserdichten Dach und wiederverschließbaren Seiten. Zum Schutz des Holzes vor Feuchtigkeit muss stets für eine gute Luftzirkulation gesorgt sein. Ein wasserdichter Metallunterstand sowie ein professionelles Lagerzelt können daher sehr gute Lösungen sein, um Ihr Brennholz sicher zu stapeln und im Winter zu lagern. Denken Sie stets daran, dass das beste Brennholz ein getrocknetes Brennholz und kein feuchtes Holz ist, da dieses weder Ihrer Gesundheit noch der Umwelt schadet.

Sie haben Fragen zur Lagerung und Aufbewahrung Ihres Brennholzes? Sie interessieren sich für unsere Lagerzelte, sind sich aber unsicher, wie viel Brennholz Sie hier tatsächlich lagern und stapeln können? Rufen Sie unseren Experten-Kundenservice unter der Telefonnummer +49-40-7972446144 an oder schreiben Sie uns eine E-Mail an: service@profizelt24.de. Gerne dürfen Sie uns auch in unserer Filiale in Norderstedt bei Hamburg besuchen. 

Geschrieben von:

Mathilde

Mathilde schreibt für das P24-Magazin. Gerade, weil die richtige Lagerung von Holz im Winter so wichtig ist, soll dieser Beitrag Ihnen eine Hilfestellung bieten.

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