Container-Überdachung für die Kartoffelernte im Einsatz

Bei diesem Kundenbesuch haben wir einen Landwirt bei der Kartoffelernte begleitet. Er nutzt seine Container-Überdachung als Zwischenlager für das kurzeitige Trocknen seiner Kartoffelernte, bevor diese in Lagerhallen eingelagert wird. Wie er auf die Container-Überdachung gekommen ist und wie seine Erfahrungen damit sind, erfahren Sie im Interview. Außerdem erläutern wir Ihnen vorab noch einmal in Kürze, was genau eine Container-Überdachung ist.

Die Container-Überdachung - das perfekte Lagerzelt

Was versteht man eigentlich genau unter einer Container-Überdachung und wie steht diese mit Zelten in Verbindung? Die Frage lässt sich ganz leicht beantworten: Die Container-Überdachung besteht aus einem Zelt. Dieses wird zwischen zwei Containern angebracht und schafft somit eine neue Unterstand-Lösung für Gewerbe, Industrien und für die Landwirtschaft. Diese Art von Container-Überdachung ist nicht nur äußerst stabil, robust, UV-beständig und wasserdicht, sondern auch mobil. So lässt sich die Überdachung jederzeit flexibel entfernen. Besonders praktisch ist diese Zeltüberdachung für die Nutzung als Industriezelt und somit als Arbeitsbereich, sowie als Lager für große Maschinen oder einer Ernte. Wie dieses Lagerzelt in der Landwirtschaft am Beispiel der Kartoffelernte, zum Einsatz kommen kann, erzählt Ihnen der Landwirt Hinrich Wiechhorst im folgenden Interview. 

Eine Container-Überdachung als Lager für die Kartoffelernte

Hallo Herr Wiechhorst, schön, dass wir Sie heute hier begleiten und interviewen dürfen.

Gerne, na dann legen Sie mal los.

Erst einmal vorweg. Wozu eine Container-Überdachung bei der Kartoffelernte?

Das ist einfach, wenn die Kartoffeln frisch aus dem Boden kommen, haben sie Feuchtigkeit dran. Das ist ein Schwitzprozess. Das Container-Zelt ist nur für den ersten Tag der Lagerung gedacht, sodass die erste Feuchtigkeit verdunsten kann. Danach werden die Kartoffeln in der Lagerhalle gelagert und mit einer elektrischen Belüftung vor zu hoher Luftfeuchtigkeit geschützt.

Und wie haben Sie die Kartoffeln früher getrocknet ohne eine Zeltüberdachung?

Da haben wir schon verschiedene Methoden ausprobiert. Zum einen haben wir versucht die Kartoffeln aktiv mit Lüftern in den Lagerhallen zu trocknen. Zum anderen haben wir die Kartoffel draußen auf dem Hof unter große Schirmdächer gestellt. Aber der Platz hier auf dem Hof ist begrenzt. Deswegen hatte ich schon öfters überlegt, wie man das hier auf dem Hof am besten lösen kann. Ich wollte die Kartoffeln zentral zwischenlagern, damit ich diese vorn dort schnell auf die eigentlichen Hallen verteilen kann.

Eine andere Lösung war in den letzten Jahren der Blick in den Himmel. Bei schönem Wetter haben wir dann den ganzen Hof mit Kartoffeln voll gestellt. Kam dann allerdings der Regen, war es anstrengend die Kartoffeln schnell wieder in die Hallen zu stellen. Deswegen dachte ich mir, warum nicht mal so eine Container-Überdachung für die Landwirtschaft nutzen.

Was war an der Lösung mit der Halle nicht so gut?

Man bekommt in der Halle die Kartoffeln einfach nicht so leicht abgelüftet und musste die Kartoffelkisten dann immer mal wieder umstellen, damit das mit dem Ablüften einigermaßen klappt.

Das große Problem ist, wenn man einmal Feuchtigkeit in der Halle drin hat, dann wird man die auch mit den Lüftern nicht mehr so leicht los. Eine offene Überdachung mit Durchzug ist in dieser Hinsicht viel besser als ein geschlossenes Gebäude.

Was sind die Vorteile der Zeltüberdachung?

Das ist dieses Jahr einfach mal ein Versuch, die Kartoffeln in einem offenen Unterstand zu trocknen. Der Wind bläst durch und dadurch ist es, wie ein natürliches Ablüften. Dafür brauch ich keine Ventilatoren. Außerdem schützt es vor Regen und ist UV-beständig, sodass die Kartoffeln bei Bedarf auch draußen stehen können. Die Kartoffeln werden weder zu heiß noch nass, wenn die Mittagssonne scheint oder doch der Regen kommt.

Und wie lange soll die Überdachung hier stehen bleiben?

Im Prinzip für die Ernte. Dann packe ich die mobile Überdachung wieder zusammen. Wenn das System erfolgreich ist, werde ich die Überdachung auch nächstes Jahr wieder zur Ernte nutzen. Bisher bin ich ganz zufrieden.

Wie war der Aufbau der Überdachung?

Na ja, wie das so ist, wenn man etwas das erste Mal aufbaut. Es gibt doch immer Überraschungen, aber wir haben es dann ja doch mit der Zeit hingekriegt.

Ursprünglich wollten Sie alles auf Container stellen, jetzt steht das Zelt auf Stahlkisten mit Steinen drin – warum?

Ja, eigentlich ist das Dach so gebaut, dass es an die Container bzw. Flansche an den Containern montiert wird. Das wollte ich auch ursprünglich so machen und hatte mir schon einen Ort dafür überlegt. Dann habe ich aber festgestellt, dass die Windlage an dieser Stelle nicht optimal gewesen wäre. Und hätte ich das Zelt mit den Containern da hingestellt, wo es jetzt steht, hätte die gesamte Konstruktion noch einmal viel weiter in den Hof hinein gestanden. Deswegen habe ich mich gegen den Aufbau auf Containern entschieden und diese offene Variante bevorzugt.

Und die Steine sind Ballast damit das Zelt nicht wegfliegt?

Ja, da sind jetzt in einer Kiste ca. eine Tonne Steine. Ich denke das wird reichen, das sind locker 20 Tonnen (lacht).

Ja, das ist mal eine Sturmsicherung. Sowas haben wir bisher noch nicht gesehen. Warum haben Sie sich speziell für diese Größe entschieden, wir haben ja auch noch kleinere Zelte im Angebot?

Ich habe ja ein gewisses Kistenmass, das feststeht. Bei dem nächstkleineren Modell mit acht Metern Breite hätte ich nicht so viel Spielraum gehabt. Bei zehn Metern ist es möglich, drei Reihen nebeneinander zu haben und trotzdem einen großzügigen Zwischenraum zu lassen, sodass es durchweht und man gut an die Kartoffelkisten rankommt. Deswegen habe ich diese Variante genommen. Pro Reihe kann man dann etwa 7 x 4, also ca. 28 Kisten stellen. Bei drei Reihen macht das etwa 84 Kisten. Man bekommt also einen ganzen Schwung Kartoffeln bei dieser Größe des Zelts problemlos untergestellt.

Als Sie angefangen haben, sich für das Produkt zu interessieren, wie sind Sie dann auf uns gestoßen?

Im Prinzip habe ich nach Rundbogenhallen gegoogelt und bin dann auf den Online-Shop Profizelt24.de gekommen.

Haben Sie online denn alle Informationen gefunden, die Sie brauchten?

Ehrlich gesagt habe ich die meisten Fragen direkt über den Verkauf erfragt und alles über ein Telefonat geklärt. Also was das Produkt kann und welche Masse das Zelt es hat. Und dann habe ich gedacht, einfach mal bestellen und ausprobieren.

War es wichtig, dass das Produkt schnell da war und schnell aufgebaut werden kann?

Na ja, nicht wirklich. Ich hatte das Zelt schon lange vorher bestellt und es lag hier schon etwas herum, bevor ich es dann kurz vor der Ernte aufgebaut habe. Aber die Lieferung damals ging sehr fix.

So, dann wollen wir Sie mal nicht weiter von der Kartoffelernte abhalten. Wir danken Ihnen vielmals für das nette Interview und wünschen Ihnen viel Erfolg und alles Gute.

Danke, Ihnen auch!

Schon gewusst?

Bei Profizelt24 erhalten Sie beim Kauf einer Container-Überdachung auf die Stahlkonstruktion 10 Jahre Garantie gegen Durchrostung. Außerdem können Sie jederzeit das Zubehör Ihres Lagerzelts erweitern. Hier sind beispielsweise Giebelseiten im Angebot. Wussten Sie auch, dass das Lagerzelt bei der Lieferung inklusive Statik kommt und Sie zwischen einer Plane aus PE oder einer PVC-Plane entscheiden könnten? Hohe Qualität ist hier stets an erster Stelle. Weitere robuste Produkte die als große und mobile Lagerzelte oder als Vordach verwendet werden können, sind Rundbogenhallen, Zelthallen, Weidezelte und Garagenzelte. Alle diese vier Modelle zählen zu den “fliegenden Bauten”, die flexibel auf- und abgebaut werden können. 

Sie haben noch weitere Fragen zu diesem Thema oder wünschen sich eine persönliche Beratung zu unseren Preisen und Angeboten? Rufen Sie unseren Experten-Kundenservice unter der Telefonnummer  +49-40-7972446144 an, kommen Sie direkt vor Ort in Norderstedt bei Hamburg vorbei oder senden Sie eine E-Mail an: service@profizelt24.de.

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